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2004-12-10 14:38:03 +00:00
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commit 464f0bcf77
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@@ -1,5 +1,6 @@
% $Id$
\chapter{Werkzeugkasten}\label{werkzeugkasten}
Durch die gezeigten Steuerungsmöglichkeiten stehen dem Shell-Pro\-grammie\-rer
Mög\-lich\-kei\-ten offen, fast alle gängigen Algorithmen zu implementieren. Es
ist tatsächlich in der Shell möglich, Sortier- oder Suchfunktionen zu
@@ -43,6 +44,14 @@ typische Aufgaben beschrieben. Diese enthalten `Links' zu den in Frage
kommenden Werkzeugen. Danach gibt es eine alphabetische Aufzählung der
wichtigsten Kommandos.
Das GNU-Projekt\marginpar{GNU!} hat vielen Kommandos nützliche Parameter
zugefügt, einige der hier beschriebenen Tools stehen ausschließlich auf
GNU-Systemen zur Verfügung. Da diese Optionen nicht auf allen Unix-Systemen zur
Verfügung stehen, werden die betroffenen Stellen wie dieser Absatz am Rand mit
`GNU!' markiert. Wenn diese Kommandos und Optionen benutzt werden muß also das
Zielsystem berücksichtigt werden, im Zweifelsfall sollten die Skripte
ausführlich getestet werden.
\section{Nägel...}\label{naegel}
\subsection{Ein- und Ausgabe}\label{ein_und_ausgabe}
@@ -66,6 +75,7 @@ Dateien auf der Festplatte.
\item \texttt{echo} (\ref{echo}): Daten ausgeben
\item \texttt{grep} (\ref{grep}): In Dateien suchen
\item \texttt{head} (\ref{head}): Dateianfang ausgeben
\item \texttt{logger} (\ref{logger}): Text ins System-Log schreiben
\item \texttt{printf} (\ref{printf}): Formatierte Datenausgabe
\item \texttt{read} (\ref{read}): Zeilen einlesen
\item \texttt{tail} (\ref{tail}): Dateiende ausgeben
@@ -215,8 +225,7 @@ Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Art der Ein- und Ausgabe. Wenn eine
Eingabedatei angegeben wird, wird diese verarbeitet. Ansonsten wird die
Standard-Eingabe gelesen. Ausgaben erfolgen immer auf der Standard-Ausgabe.
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Aufruf als Filter:
kommando1 | awk '{ print $1; print $2 }' | kommando2
@@ -233,15 +242,14 @@ awk '
# Alternativ können die Kommandos auch in eine eigene Datei gespeichert und
# über den Parameter -f eingebunden werden:
awk -f script.awk datei.txt
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Neben dem Parameter \texttt{-f} zum Einlesen der Programmdatei gibt es noch den
Parameter \texttt{-F} mit dem der Feld-Trenner angegeben werden kann. Die
folgende Zeile gibt beispielsweise alle Benutzernamen und deren User-IDs aus
der Doppelpunktseparierten Datei \texttt{/etc/passwd} aus:
\texttt{awk -F: '\{ print \$1\dq hat ID \dq\$3 \}' /etc/passwd}
\lstinline|awk -F: '{ print $1" hat ID "$3 }' /etc/passwd|
\subsubsection{Muster und Prozeduren}
@@ -291,8 +299,7 @@ mit den TeX-Dateien weiter unten.
Hier ein paar Einfache Beispiele für Blocks aus Mustern und Prozeduren:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Das erste Feld jeder Zeile ausgeben:
{ print $1 }
@@ -335,8 +342,7 @@ END { summe /= 1024; print "Die Gr
# ausgeben, verarbeitet die Ausgabe von 'df':
BEGIN { OFS="|" }
/^\/dev\// { print $1,$5 }
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
\index{awk=\texttt{awk}|)}
@@ -377,17 +383,17 @@ an vielen, teilweise sehr unterschiedlich gelagerten Aufgaben wertvolle
Dienste.
Durch Umlenklung der Ausgabe können Dateien erzeugt und erweitert werden. So
können mehrere Dateien per \texttt{cat datei1.txt datei2.txt > datei.txt}
können mehrere Dateien per \lstinline|cat datei1.txt datei2.txt > datei.txt|
verkettet werden.
Außerdem kann man mit einem Aufruf in der Art \texttt{cat datei.txt | kommando}
Daten an ein Programm übergeben, das nur von der Standardeingabe lesen kann
(Filter).
Außerdem kann man mit einem Aufruf in der Art
\lstinline|cat datei.txt | kommando| Daten an ein Programm übergeben, das nur
von der Standardeingabe lesen kann (Filter).
\texttt{cat} verfügt über eine Reihe von Parametern, um die Ausgabe zu
formatieren, so können mit \texttt{-n} bzw. \texttt{-b} die Zeilen numeriert
werden, oder mit \texttt{-s} mehrere Zeilen zu einer einzigen zusammengefaßt
werden.
GNU-\texttt{cat}\marginpar{GNU!} verfügt über eine Reihe von Parametern, um die
Ausgabe zu formatieren, so können mit \texttt{-n} bzw. \texttt{-b} die Zeilen
numeriert werden, oder mit \texttt{-s} mehrere Zeilen zu einer einzigen
zusammengefaßt werden.
\index{cat=\texttt{cat}|)}
@@ -458,8 +464,9 @@ Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele, wo es m
\LTXtable{\textwidth}{tab_kommandos_chmod_beispiele.tex}
Am wichtigsten sind also die Aufrufe \texttt{chmod 644 datei} und \texttt{chmod
755 datei}, je nachdem ob die Datei ausführbar sein soll oder nicht.
Am wichtigsten sind also die Aufrufe \lstinline|chmod 644 datei| und
\lstinline|chmod 755 datei|, je nachdem ob die Datei ausführbar sein soll oder
nicht.
\index{chmod=\texttt{chmod}|)}
@@ -482,9 +489,9 @@ Will man lediglich die Gruppen-ID
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{chpasswd}\index{chpasswd=\texttt{chpasswd}|(textbf}
\subsection{chpasswd}\index{chpasswd=\texttt{chpasswd}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Mit diesem Kommando bietet sich dem Administrator des Systems die
Mit diesem GNU-Kommando bietet sich dem Administrator des Systems die
Mög\-lich\-keit, scriptgesteuert die Paßwörter für neue Benutzer zu vergeben.
Manuell ändert man ein Paßwort mit dem Kommando
\texttt{passwd}\index{passwd=\texttt{passwd}}, allerdings löscht (flusht)
@@ -511,7 +518,23 @@ diese Datei nicht allgemein lesbar ist.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{cmp}\label{cmp}\index{cmp=\texttt{cmp}|(textbf}
TODO!!! cmp GNU?
Mit \texttt{cmp} werden zwei Dateien verglichen. Wenn die beiden Dateien
identisch sind gibt es keine Ausgabe, ansonsten wird die Position des ersten
Unterschiedes ausgegeben.
Einer der beiden anzugebenden Dateinamen kann auch durch \texttt{-} ersetzt
werden, dann wird die Standard-Eingabe mit der anderen angegebenen Datei
verglichen.
Mit dem Parameter \texttt{-l} werden alle abweichenden Bytes aufgelistet,
jeweils mit der Position (dezimal) und den beiden Bytes (oktal).
Durch \texttt{-s} läßt sich die Ausgabe von Unterschieden unterdrücken, der
Exit-Status gibt weiterhin das Ergebnis an.
In der GNU-Version\marginpar{GNU!} gibt es auch Parameter, mit denen Bereiche
der Datei vom Vergleich ausgeschlossen werden können (\texttt{-i}), oder mit
denen nur die ersten n Bytes der Dateien verglichen werden (\texttt{-n}).
\index{cmp=\texttt{cmp}|)}
@@ -552,7 +575,15 @@ Dateien in Spalten zusammengef
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{diff}\label{diff}\index{diff=\texttt{diff}|(textbf}
TODO!!! diff
Mit \texttt{diff} werden zwei Dateien verglichen, und die Änderungen auf der
Standardausgabe aufgelistet, die nötig sind um die erste an die zweite Datei
anzupassen.
Mit dem Parameter \texttt{-r} können auch ganze Verzeichnisse rekursiv
verglichen werden.
Die ausgegebenen Listen können mit dem \texttt{patch}-Kommando auf Dateien
angewandt werden um sie auf den geänderten Stand zu bringen.
\index{diff=\texttt{diff}|)}
@@ -602,7 +633,7 @@ Variablen zu bilden.
Eine wichtige Anwendung für dieses Kommando ist der Fall, wenn eigentlich ein
Array\index{Array} gebraucht würde. Der Inhalt eines Array-Elements kann
beispielsweise mittels \texttt{eval echo \textbackslash\$arr\$index} ausgegeben
beispielsweise mittels \lstinline|eval echo \$arr$index| ausgegeben
werden, dabei ist \texttt{arr} der Name des Arrays und \texttt{index} der Name
der Variablen, die den Index des auszugebenden Elementes enthält.
@@ -625,7 +656,7 @@ wichtigsten Operatoren lauten wie folgt:
Bei einigen Sonderzeichen ist deren Bedeutung in der Shell zu berücksichtigen,
sie sind also durch Anführungszeichen oder Backslashes zu quoten:
\texttt{i=`expr \$i \textbackslash{}* 3`}.
\lstinline|i=`expr $i \* 3`|.
Eine andere Möglichkeit für einfache Rechnungen besteht in der sogenannten
Arith\-me\-tik-Ex\-pan\-sion (Siehe \ref{arithmetikexpansion}).
@@ -666,8 +697,7 @@ Vorkommen gr
Da die reine Beschreibung der Parameter manchmal etwas verwirrend ist, folgen
hier ein paar praktische Beispiele:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Suche alle Einträge in bzw. unter dem aktuellen Verzeichnis:
find .
# Suche alle normalen Dateien mit der Endung txt unter /home:
@@ -680,8 +710,7 @@ find ~ -size +10000000c -exec ls -l {} \;
# Suche alle Einträge im Homeverzeichnis, die innerhalb der letzten zwei Tage
# geändert wurden:
find ~ -mtime -2
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Wenn mittels \texttt{-exec} weitere Kommandos gestartet werden, sollte beachtet
werden daß mindestens ein Prozeß pro Fundstelle gestartet wird. Das kostet sehr
@@ -755,8 +784,7 @@ Daneben stehen noch eine Reihe weiterer Signale zur Verf
Es gibt verschiedene Wege, das Signal abzusetzen. Welchen man wählt ist
Geschmackssache. Hier ein paar Beispiele:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Die folgenden Befehle sind gleichwertig. Alle senden ein HUP an Prozeß-ID 42:
kill -1 42
kill -HUP 42
@@ -770,8 +798,7 @@ kill -9 -1
# SIGTERM an mehrere Prozesse senden:
kill 123 456 789
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Siehe auch: Das Beispiel `Fallensteller' in Abschnitt \ref{traps} zeigt, wie
ein Skript auf Signale reagieren kann.
@@ -780,12 +807,12 @@ ein Skript auf Signale reagieren kann.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{killall}\label{killall}\index{killall=\texttt{killall}|(textbf}
\subsection{killall}\label{killall}\index{killall=\texttt{killall}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Im Abschnitt über \texttt{kill} (\ref{kill}) wird beschrieben, wie man ein
Signal an einen Prozeß schickt, dessen ID bekannt ist. Kennt man die ID nicht,
oder will man das Signal an mehrere Prozesse schicken, kann dieses Kommando
eine große Hilfe darstellen.
oder will man das Signal an mehrere Prozesse schicken, kann dieses Kommando auf
GNU-Systemen eine große Hilfe darstellen.
Mit dem Parameter \texttt{-i} wird vor jedem Signal interaktiv gefragt, ob es
geschickt werden soll. Mit \texttt{-v} wird angegeben, ob die Signale
@@ -803,6 +830,22 @@ zur Verf
\index{killall=\texttt{killall}|)}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{logger}\label{logger}\index{logger=\texttt{logger}|(textbf}
Mit \texttt{logger} werden Nachrichten an die Log-Mechanismen des Systems
geschickt. So können auch unbeobachtet laufende Skripte über ihr tun
informieren.
Der zu loggende Text wird einfach als Parameter übergeben.
Die GNU-Version\marginpar{GNU!} verfügt über einige Parameter, unter anderem
kann die Nachricht mit \texttt{-s} parallel zum System-Log auch auf der
Standard-Fehlerausgabe ausgegeben werden.
\index{logger=\texttt{logger}|)}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{ls}\label{ls}\index{ls=\texttt{ls}|(textbf}
@@ -812,7 +855,7 @@ oder angegebenen Verzeichnis auf, das Kommando hat aber auch sehr viele
Parameter mit denen sich die Ausgabe anpassen läßt. Hier sind die wichtigsten,
eine vollständige Auflistung bietet wie immer die Man-Page:
\LTXtable{\textwidth}{tab_kommandos_ls_parameter.tex}
\marginpar{GNU!}\LTXtable{\textwidth}{tab_kommandos_ls_parameter.tex}
Besonders informativ gibt sich der Parameter \texttt{-l}, da damit auch die
Eigentümer und die Berechtigungen der Dateien angezeigt werden. Die Ausgabe hat
@@ -893,7 +936,7 @@ gedreht.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{pgrep}\label{pgrep}\index{pgrep=\texttt{pgrep}|(textbf}
\subsection{pgrep}\label{pgrep}\index{pgrep=\texttt{pgrep}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Eine häufig wiederkehrende Aufgabe ist es, zu sehen ob ein bestimmter Prozeß
existiert oder nicht. Falls das Kommando \texttt{pgrep} zur Verfügung steht,
@@ -901,7 +944,7 @@ kannn man auf das Konstrukt mit \texttt{ps} und \texttt{grep} verzichten. Der
folgende Aufruf liefert alle Prozeß-IDs, deren Name httpd enthält, inclusive
des vollen Kommandos:
\texttt{pgrep -lf httpd}
\lstinline|pgrep -lf httpd|
Über weitere Parameter läßt sich genauer spezifizieren, wonach gesucht werden
soll, hier die wichtigsten:
@@ -912,7 +955,7 @@ Die Ausgabe enth
sich als Parameter für andere Programme benutzen. Das folgende Beispiel liefert
detaillierte Informationen über alle xterm-Prozesse:
\texttt{ps -fp \$(pgrep -d, -x xterm)}
\lstinline|ps -fp $(pgrep -d, -x xterm)|
Siehe auch: Abschnitt \ref{beispiele_suchen_prozesse}.
@@ -920,7 +963,7 @@ Siehe auch: Abschnitt \ref{beispiele_suchen_prozesse}.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{pkill}\label{pkill}\index{pkill=\texttt{pkill}|(textbf}
\subsection{pkill}\label{pkill}\index{pkill=\texttt{pkill}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Dieses Kommando ist eng verwandt mit \texttt{pgrep} (Siehe Abschnitt
\ref{pgrep}), es versteht im Wesentlichen die gleichen Parameter. Allerdings
@@ -934,7 +977,7 @@ diese Funktion wird im Abschnitt zu \texttt{kill} (\ref{kill}) n
beschrieben. Das folgende Kommando veranlaßt beispielsweise den Syslog-Daemon,
seine Konfiguration neu einzulesen:
\texttt{pkill -HUP syslogd}
\lstinline|pkill -HUP syslogd|
Das Kommando \texttt{killall} (Abschnitt \ref{killall}) bietet eine ähnliche
Funktionalität, allerdings fehlen ihm einige Parameter. Trotzdem sollte im
@@ -954,7 +997,7 @@ Dabei enth
bestimmten Regeln durch die Daten ersetzt werden.
Der Format-String folgt im Wesentlichen den gleichen Regeln wie in der
C-Version. Näheres dazu erfährt man mit \texttt{man 3 printf}.
C-Version. Näheres dazu erfährt man mit \lstinline|man 3 printf|.
Hier die wichtigsten Parameter für den Format-String:
@@ -965,15 +1008,13 @@ Daten. Im folgenden Beispiel werden alle Benutzernamen, deren
Home-Verzeichnisse und Default-Shells aus der Datei \texttt{/etc/passwd}
extrahiert und übersichtlich ausgegeben:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
#!/bin/sh
IFS=:
while read user pass uid gid name home shell; do
printf "%-15s %-25s %s\n" $user $home $shell
done < /etc/passwd
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Zur Erinnerung: Die vordefinierte Variable
\texttt{\$IFS}\index{\$IFS=\texttt{\$IFS}} ist der Feld-Separator, die
@@ -1001,12 +1042,12 @@ In Skripten m
aktiv ist, ob also zum Beispiel ein bestimmter Serverdienst läuft. Dazu macht
man \texttt{ps} über Optionen gesprächiger.
Das Kommando versteht in der GNU-Version zwei unterschiedliche Arten von
Optionen. Den sogenannten Unix- bzw. Posix-Stil und den BSD-Stil. Zusätzlich
gibt es noch ausführliche Parameter, aber die sollen hier nicht beschrieben
werden. Die jeweiligen Formen stehen nicht auf allen Systemen zur Verfügung,
wenn ein Skript beispielsweise auch unter Solaris benutzt werden soll ist man
gezwungen, die Unix-Parametrisierung zu benutzen.
Das Kommando versteht in der GNU-Version\marginpar{GNU!} zwei unterschiedliche
Arten von Optionen. Den sogenannten Unix- bzw. Posix-Stil und den BSD-Stil.
Zusätzlich gibt es noch ausführliche Parameter, aber die sollen hier nicht
beschrieben werden. Die jeweiligen Formen stehen nicht auf allen Systemen zur
Verfügung, wenn ein Skript beispielsweise auch unter Solaris benutzt werden
soll ist man gezwungen, die Unix-Parametrisierung zu benutzen.
Unix-Parameter zeichnen sich durch die übliche Angabe mit Bindestrich aus.
BSD-Pa\-ra\-me\-ter werden ohne Bindestrich angegeben, was neben den meisten
@@ -1016,8 +1057,7 @@ Es gibt sehr viele verschiedene Parameter, die beste Informationsquelle ist wie
immer die Man-Page bzw. ein entsprechendes Buch. Hier werden nur ein paar
typische Aufrufbeispiele gezeigt, deren Ausgabe sich jeder selber ansehen kann:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Alle Prozesse auflisten, Unix-Syntax:
ps -e
ps -ef
@@ -1041,8 +1081,7 @@ ps -C syslogd -o pid=
# Nur den Namen des Prozesses mit der ID 42 ausgeben:
ps -p 42 -o comm=
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Für die Suche nach Prozessen bestimmten Namens steht auf manchen Systemen auch
das Kommando \texttt{pgrep} (Abschnitt \ref{pgrep}) zur Verfügung.
@@ -1070,36 +1109,38 @@ alle Zeichen, die in der vordefinierten Variable
Wenn keine Variablennamen angegeben werden, wird die Eingabe in der Variable
\texttt{REPLY} abgelegt.
Normalerweise wird eine Eingabezeile mit einem Newline abgeschlossen. Mit dem
Parameter \texttt{-d} ist es möglich, ein anderes Zeilenendezeichen anzugeben.
Beispielsweise liest \texttt{read -d \dq~\dq~var} alle Zeichen bis zum ersten
Leerzeichen in die Variable \texttt{var} ein.
Wenn nur eine bestimmte Zahl von Zeichen gelesen werden soll, kann diese durch
den Parameter \texttt{-n} angegeben werden. Der Befehl \texttt{read -n 5 var}
liest die ersten fünf Zeichen in die Variable \texttt{var} ein. Demzufolge kann
ein Skript durch ein \texttt{read -n 1} dazu gebracht werden, auf einen
einzelnen Tastendruck~--~nicht zwingend ein Return~--~zu warten.
Mit dem Parameter \texttt{-p} kann man einen Prompt, also eine
Eingabeaufforderung ausgeben lassen. \texttt{read -p \dq{}Gib was ein:\dq~var}
schreibt also erst den Text \textit{Gib was ein:} auf das Terminal, bevor die
Eingaben in die Variable \texttt{var} übernommen werden. Dieser Prompt wird nur
an einem interaktiven Terminal ausgegeben, also nicht in einem Skript das seine
Eingaben aus einer Datei oder aus einem Stream erhält.
Sonderzeichen können während der Eingabe normalerweise mittels eines Backslash
vor der Interpretation geschützt werden. Ein Backslash vor einem Newline
bewirkt also eine mehrzeilige Eingabe. Dieses Verhalten kann mit dem Parameter
\texttt{-r} abgeschaltet werden.
Normalerweise wird eine Eingabezeile mit einem Newline abgeschlossen. Mit dem
Parameter \texttt{-d}\marginpar{GNU!} ist es möglich, ein anderes
Zeilenendezeichen anzugeben. Beispielsweise liest
\lstinline|read -d " " var| alle Zeichen bis zum ersten Leerzeichen in die
Variable \texttt{var} ein.
Wenn nur eine bestimmte Zahl von Zeichen gelesen werden soll, kann diese durch
den Parameter \texttt{-n}\marginpar{GNU!} angegeben werden. Der Befehl
\lstinline|read -n 5 var| liest die ersten fünf Zeichen in die Variable
\texttt{var} ein. Demzufolge kann ein Skript durch ein \lstinline|read -n 1|
dazu gebracht werden, auf einen einzelnen Tastendruck~--~nicht zwingend ein
Return~--~zu warten.
Mit dem Parameter \texttt{-p}\marginpar{GNU!} kann man einen Prompt, also eine
Eingabeaufforderung ausgeben lassen. \lstinline|read -p "Gib was ein:" var|
schreibt also erst den Text \textit{Gib was ein:} auf das Terminal, bevor die
Eingaben in die Variable \texttt{var} übernommen werden. Dieser Prompt wird nur
an einem interaktiven Terminal ausgegeben, also nicht in einem Skript das seine
Eingaben aus einer Datei oder aus einem Stream erhält.
Wenn die Eingabe von einem Terminal kommt und nicht auf dem Bildschirm
erscheinen soll, zum Beispiel bei Paßwortabfragen, kann die Ausgabe mit dem
Parameter \texttt{-s} (Silent) unterdrückt werden.
Parameter \texttt{-s}\marginpar{GNU!} (Silent) unterdrückt werden.
Mit \texttt{-t} kann ein Time-Out definiert werden, nach dessen Ablauf das
Kommando mit einem Fehler abbricht. Dieser Parameter ist nur bei interaktiver
Eingabe oder beim Lesen aus einer Pipe aktiv.
Mit \texttt{-t}\marginpar{GNU!} kann ein Time-Out definiert werden, nach dessen
Ablauf das Kommando mit einem Fehler abbricht. Dieser Parameter ist nur bei
interaktiver Eingabe oder beim Lesen aus einer Pipe aktiv.
Der Rückgabewert des \texttt{read}-Kommandos ist 0, es sei denn es trat ein
Timeout oder ein EOF auf.
@@ -1119,8 +1160,8 @@ Verzeichnisse k
Gegensatz zu \texttt{rmdir} werden dann auch sämtliche enthaltenen Dateien und
Unterverzeichnisse gelöscht.
Die GNU-Version von \texttt{rm} unterstützt zusätzlich den Parameter
\texttt{-v}, mit dem jeder Löschvorgang ausgegeben wird.
Die GNU-Version\marginpar{GNU!} von \texttt{rm} unterstützt zusätzlich den
Parameter \texttt{-v}, mit dem jeder Löschvorgang ausgegeben wird.
\index{rm=\texttt{rm}|)}
@@ -1142,7 +1183,7 @@ nicht-leere Verzeichnisse k
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{script}\label{script}\index{script=\texttt{script}|(textbf}
\subsection{script}\label{script}\index{script=\texttt{script}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Dieses Kommando eignet sich vorzüglich für das Debuggen fertiger Skripte. Man
ruft es in Verbindung mit einem Dateinamen auf. Dieser Aufruf startet eine neue
@@ -1176,8 +1217,7 @@ nur die g
\subsubsection{Aufruf}
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
# Aufruf als Stream-Editor:
kommando1 | sed 's/alt/neu/' | kommando2
@@ -1200,13 +1240,12 @@ s/alt/neu/
# Alternativ können die Kommandos auch in eine eigene Datei gespeichert und
# über den Parameter -f eingebunden werden:
sed -f script.sed datei.txt
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
Neben den oben erwähnten Parametern kann \texttt{sed} auch mit \texttt{-n}
ruhig gestellt werden. Damit werden die Zeilen nur dann ausgegeben, wenn das
mittels `p' explizit gefordert wird. Die GNU-Version stellt noch ein paar
Parameter zur Verfügung, die Man-Page verrät näheres.
mittels `p' explizit gefordert wird. Die GNU-Version\marginpar{GNU!} stellt
noch ein paar Parameter zur Verfügung, die Man-Page verrät näheres.
\subsubsection{Addressierung}
@@ -1278,8 +1317,7 @@ gehen soll werden hier keine komplexen Sachen vorgestellt, sondern nur ein paar
Einzeiler. Nichtsdestotrotz können es auch diese unscheinbaren Aufrufe in sich
haben.
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
### SUCHEN UND ERSETZEN
# Im kompletten Text 'rot' durch 'blau' ersetzen:
@@ -1355,25 +1393,24 @@ sed '/./!d' # Methode 2
# Alle Leerzeilen am Dateianfang löschen:
sed '/./,$!d'
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
\index{sed=\texttt{sed}|)}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{seq}\label{seq}\index{seq=\texttt{seq}|(textbf}
\subsection{seq}\label{seq}\index{seq=\texttt{seq}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Oft wird eine auf- oder absteigende Sequenz aufeinanderfolgender Zahlen
benötigt, beispielsweise um eine Schleife 100 mal zu durchlaufen. Es ist nicht
sehr performant bei jedem Schleifendurchlauf hochzuzählen und dann die
entstandene Zahl mit dem Limit zu vergleichen. Daher nimmt man an der Stelle
\texttt{seq} zur Hilfe.
\texttt{seq} zur Hilfe, wenn es zur Verfügung steht.
Die zu zählenden Werte werden durch drei unterschiedliche Arten der
Parametrisierung definiert: Ein Aufruf in der Form \texttt{seq 10} gibt die
Zahlen von 1 bis 10 aus. Mit \texttt{seq 10 20} wird von 10 bis 20 gezählt, und
\texttt{seq 20 -2 10} zählt in zweierschritten rückwärts von 20 nach 10.
Parametrisierung definiert: Ein Aufruf in der Form \lstinline|seq 10| gibt die
Zahlen von 1 bis 10 aus. Mit \lstinline|seq 10 20| wird von 10 bis 20 gezählt,
und \lstinline|seq 20 -2 10| zählt in zweierschritten rückwärts von 20 nach 10.
Per default kommen die Werte zeilenweise, mit dem Parameter \texttt{-s} kann
aber auch ein anderes Trennzeichen definiert werden. Will man etwas numerieren
@@ -1390,13 +1427,13 @@ mit f
Das Kommando \texttt{sleep} veranlaßt die Shell, für eine angegebene Zeit zu
warten. Die Zeit wird dabei in Sekunden angegeben.
In der GNU-Variante von \texttt{sleep} kann die Einheit der angegebenen
Zeitspanne durch Suffixe definiert werden: \texttt{sleep 10s} schläft zehn
Sekunden, \texttt{sleep 10m} zehn Minuten. Genauso werden Stunden (h) und Tage
(d) definiert.
In der GNU-Variante\marginpar{GNU!} von \texttt{sleep} kann die Einheit der
angegebenen Zeitspanne durch Suffixe definiert werden: \lstinline|sleep 10s|
schläft zehn Sekunden, \lstinline|sleep 10m| zehn Minuten. Genauso werden
Stunden (h) und Tage (d) definiert.
Außerdem kann die GNU-Variante auch mit nicht-Integer Zeiten arbeiten:
\texttt{sleep 0.5} schläft eine halbe Sekunde.
\lstinline|sleep 0.5| schläft eine halbe Sekunde.
\index{sleep=\texttt{sleep}|)}
@@ -1447,6 +1484,9 @@ Parameter \texttt{-n} steuern.
Mit dem Parameter \texttt{-f} (follow) gibt \texttt{tail} neue Zeilen aus,
sobald sie an die Datei angehängt werden.
Die GNU-Version\marginpar{GNU!} kann auch das Ende mehrere Dateien ausgeben
bzw. verfolgen, wenn mehrere Namen angegeben werden.
\index{tail=\texttt{tail}|)}
@@ -1517,8 +1557,7 @@ in der Man-Page.
Die folgenden Beispiele verdeutlichen die Anwendung:
\footnotesize
\begin{listing}[2]{1}
\begin{lstlisting}
text="Dies ist ein Testtext"
# kleine Umlaute durch grosse ersetzen:
@@ -1544,8 +1583,7 @@ echo "$text" | tr -s "a-zA-Z"
# doppelte Buchstaben löschen, mit Zeichenklasse:
echo "$text" | tr -s "[:alpha:]"
# -> Dies ist ein Testext
\end{listing}
\normalsize
\end{lstlisting}
\index{tr=\texttt{tr}|)}
@@ -1564,7 +1602,7 @@ mehrere Bedingungen die zum Ausf
Kommando gibt zm Beispiel eine Fehlermeldung aus wenn sein Skript ein Signal 1
(HUP), 2 (INT) oder 15 (TERM) erhält:
\texttt{trap 'echo \dq`basename \$0`: Ooops...\dq 1>\&2' 1 2 15}
\lstinline|trap 'echo "`basename $0`: Ooops..." 1>&2' 1 2 15|
Die Zeile ist dem Beispiel aus Abschnitt \ref{traps} entnommen, dort findet
sich auch nochmal eine ausführliche Erklärung.
@@ -1601,13 +1639,14 @@ Weitaus h
Zeilen zählen lassen. Weiterhin kann man Bytes (\texttt{-c}) oder Zeichen
(\texttt{-m}) zählen lassen.
Der Parameter \texttt{-L} gibt die Länge der längsten enthaltenen Zeile aus.
Der Parameter \texttt{-L} gibt in der GNU-Version \marginpar{GNU!} die Länge
der längsten enthaltenen Zeile aus.
\index{wc=\texttt{wc}|)}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{which}\label{which}\index{which=\texttt{which}|(textbf}
\subsection{which}\label{which}\index{which=\texttt{which}|(textbf}\marginpar{GNU!}
Sucht im Pfad (vordefinierte Variable
\texttt{\$PATH}\index{\$PATH=\texttt{\$PATH}}, siehe Abschnitt
@@ -1633,8 +1672,8 @@ mit deren aktueller Konsole und der Anmeldezeit aus.
Bisweilen kommt man in die Verlegenheit, versehentlich zu lange Einzeiler
geschrieben zu haben. Neben den Fällen, in denen der Tipp-Eifer überhand
genommen hat handelt es sich in aller Regel um Zeilen in der Art `\texttt{grep
'text' \$(find / -name \textbackslash*.txt)}'. Dieses Kommando sucht alle
genommen hat handelt es sich in aller Regel um Zeilen in der Art
\lstinline|grep 'text' $(find / -name \*.txt)|. Dieses Kommando sucht alle
Dateien mit der Endung txt, die im System vorhanden sind. Diese werden `in die
Kommandozeile eingebaut'. Wenn sehr viele Dateien gefunden werden, wird die
Zeile zu lang für die Shell\footnote{Die maximale Länge der Kommandozeile
@@ -1642,23 +1681,23 @@ unterscheidet sich von System zu System}.
Ein weiterer und in der Praxis mindestens ebenso sinnvoller Einsatzzweck ist
das Vermeiden von Schleifen. Das obige Problem ließe sich auch mit einer Zeile
in der Form `\texttt{find / -name \textbackslash*.txt -exec grep 'text' \{\}
\textbackslash;}'. Allerdings hätte das den Nachteil, daß für jede gefundene
Datei ein neuer \texttt{grep} gestartet werden muß. Das kostet Resourcen.
in der Form \lstinline|find / -name \*.txt -exec grep 'text' {} \;| lösen.
Allerdings hätte das den Nachteil, daß für jede gefundene Datei ein neuer
\texttt{grep} gestartet werden muß. Das kostet Resourcen.
Beide Probleme werden durch eine Zeile in der Form `\texttt{find / -name
\textbackslash*.txt | xargs grep 'text'}' umgangen. Dabei liest \texttt{xargs}
aus der Standardeingabe die Parameter, die dann an den \texttt{grep}-Aufruf
angehängt werden. Sollten zu viele Dateien gefunden werden, wird \texttt{grep}
mehrfach aufgerufen, allerdings im Gegensatz zum obigen Beispiel nicht einmal
pro Fundstelle.
Beide Probleme werden durch eine Zeile in der Form
\lstinline+find / -name \*.txt | xargs grep 'text'+ umgangen. Dabei liest
\texttt{xargs} aus der Standardeingabe die Parameter, die dann an den
\texttt{grep}-Aufruf angehängt werden. Sollten zu viele Dateien gefunden
werden, wird \texttt{grep} mehrfach aufgerufen, allerdings im Gegensatz zum
obigen Beispiel nicht einmal pro Fundstelle.
Neben einigen anderen Parametern informiert die Manpage über die Option
\texttt{-r}. Damit kann vermieden werden, daß \texttt{xargs} das Kommando
startet wenn keine Eingabe vorhanden ist. Bezogen auf das angegebene Beispiel
würde \texttt{grep} ohne Dateinamen gestartet, wenn \texttt{find} nichts
findet. Es würde auf Input von der Standardeingabe warten, der aber
wahrscheinlich nicht kommt. Das Skript würde hängen, wenn der Parameter
\texttt{-r} nicht angewandt würde.
Neben einigen anderen Parametern informiert die Manpage der
GNU-Version\marginpar{GNU!} über die Option \texttt{-r}. Damit kann vermieden
werden, daß \texttt{xargs} das Kommando startet wenn keine Eingabe vorhanden
ist. Bezogen auf das angegebene Beispiel würde \texttt{grep} ohne Dateinamen
gestartet, wenn \texttt{find} nichts findet. Es würde auf Input von der
Standardeingabe warten, der aber wahrscheinlich nicht kommt. Das Skript würde
hängen, wenn der Parameter \texttt{-r} nicht angewandt würde.
\index{xargs=\texttt{xargs}|)}